LERNEN + LEHREN

Meine Story Teil 2

Jetzt also in Eigenregie

Damit war er gefasst, der Entschluss, meine jahrzehntelange Erfahrung als Beraterin, Moderatorin, Trainerin, Lehrende/Ausbilderin und Mentorin/Supervisorin/Coach im Bereich Personal- und Managementberatung, Personal- und Unternehmenskulturentwicklung sowie als Fach- und Führungskraft für Produktentwicklung und Produktion in der Textil- und Bekleidungsindustrie als Selbstständige weiterzugeben.

Mich als Wegbegleiterin beziehungsweise Mentorin für berufliche und persönliche Veränderungen, als Inspirationsgeberin und Mutmacherin einzusetzen und zu etablieren.

Kurzum: Ich wurde zu „Romy Winter – Your Mentor for Change“ und unterstütze meine Klienten durch eine auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Kombination aus Beratung, Coaching, Wissensinput, Denkanstößen, Inspirationen und vor allem Zuhören.

Roter Faden: Lebenslanges Lernen

Wie du in Teil 1 meiner Story bereits lesen konntest, bin ich mit meinem umfangreichen Know-how keineswegs geboren worden, sondern habe es schlicht und einfach gelernt ­– durch meine Studien, durch zahlreiche Weiterbildungen (siehe Fakten im Überblick) und durch die immer neuen Herausforderungen des Lebens.

Wenn du dich jetzt fragst, ob es dabei immer einen roten Faden gab, muss ich ganz klar sagen: nicht wirklich. Vielmehr sind es viele rote Fäden gewesen, die ich bei Bedarf weiter gesponnen habe und die an verschiedenen Zeitpunkten zusammengefasst Sinn ergaben. Zum Beispiel wollte ich, wie bereits erwähnt, ja ursprünglich einmal Psychologin werden, habe aber auf den elterlichen Rat hin eine Lehre zur Schneiderin gemacht. Später griff ich den Wunsch nochmals auf, entschied mich aber wegen der Statistik-Lastigkeit dagegen.

Und trotzdem ließ mich dieser Wunsch nie los. Und so spinne ich genau diesen roten Faden aktuell weiter, indem ich mich 2017 für eine Ausbildung entschieden habe, die es damals noch nicht gab. Ich werde sie 2019 als Psychotherapeutin HP abschließen. Das auch „Heilpraktiker Psychotherapie“ genannte Berufsbild wird im Ausbildungsinstitut „Forum Mensch“ in Krefeld wirklich als Ausbildung verstanden und nicht nur als Vorbereitung auf die amtsärztliche schriftliche und mündliche Prüfung. Also anwendungsorientiert mit einer Prise Statistik 😉

Und das ist nur EIN Beispiel, wie sich meine „losen“ roten Fäden im Laufe der Zeit verbinden. Das ist nur möglich, weil ich immer offen dafür geblieben bin, Neues zu lernen und auszuprobieren, mich immer wieder auf unbekanntes Terrain gewagt und nie aus den falschen Gründen in meiner Komfortzone verharrt habe. Mir ist es einfach ein inneres Bedürfnis, mich immer auf dem neuesten Entwicklungsstand zu halten und mein Tun stets zu reflektieren. Das erweitert nicht nur meinen eigenen Horizont, sondern dient auch der Qualitätssicherung meiner Arbeit.

Ich als Lernende UND Lehrende

Aus meiner Perspektive der Lernenden heraus habe ich natürlich auch eine Vorstellung davon, was eine gute Lehrende ausmacht. Ihr Unterricht sollte definitiv nicht nur aus trockener Wissensvermittlung bestehen, sondern interessant, bestenfalls mitreißend sein. Das Lernen bei ihr sollte Spaß machen, lebendig sein und motivieren. Und nicht, wie ich es oft kennengelernt habe, einschläfernd, bevormundend und restriktiv. All das, was ich als Lernende erwarte, ist auch Ansporn für mich als Lehrende.

Damit wären wir bei der anderen Seite der Medaille: die Perspektive der Lehrenden. Ich möchte Wissen und Erfahrungen lebendig, interessant, motivierend und aktuell vermitteln. Darüber hinaus ist mein eigener Anspruch, dass Lernen auch Spaß machen soll. (Kommt dir das bekannt vor? ;-))

Soweit die Theorie. Um den Unterricht beziehungsweise die Vorlesung oder das Training mit diesem Anspruch dann wirklich optimal zu gestalten, dafür braucht es das Handwerkszeug „Methodik und Didaktik“. Dieses habe ich mir per „Learning by doing“ und durch hochschuldidaktische Fortbildungen systematisch angeeignet. Seit 2015 bin ich in „Professionelle Hochschullehre“ Level I und II zertifiziert.

Learning by Lehren

Bereits Mitte der 80er Jahre übernahm ich an meiner alten Alma Mater den Lehrauftrag „Lederbekleidung“. Mit manchen der Studierenden der „ersten Stunde“ habe ich noch heute Kontakt und, angesprochen auf diese Vorlesungsveranstaltung, kam die Rückmeldung: „Du hast mir echt leidgetan, so aufgeregt wie du in der ersten Stunde warst! Aber am Ende des Semesters schien es mir, als hättest du nie etwas anderes gemacht.“

Als mich mein Job als Chefstylistin in die Schweiz führte, musste ich den Lehrauftrag schweren Herzens abgeben, um circa 30 Jahre später meine Lehrtätigkeit an der HS Niederrhein wieder aufzunehmen.

2009 initiierte ich am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik das Fach „Strategische Karriereplanung“ und übernahm ein Semester später das Pflichtfach Personalmanagement „Personal+Führung“. Und als sich 2014 der Bedarf nach einer Lehrenden im Fach „Produktentwicklung Lederbekleidung“ abzeichnete, sagte ich: „Ich mach das!“

2017 fragte dann die Henan University of Engineering an, ob ich einen Lehrauftrag zur Frage „Wie entstehen Trends“ halten könnte. Meine Zusage führte mich nach Zhengzhou, China. Hier hielt ich „From Megatrend to Consumer Trend“ vor Bachelor StudentInnen mit Schwerpunkt Textil- und Bekleidungstechnik in englischer Sprache.

Vielleicht fragst du jetzt: Und, lehrst du so, wie du gerne belehrt werden will?

 

Was meine StudentInnen über mich sagen

„Ihr großer Erfahrungsschatz, mit dem sie super Tipps und Tricks vermittelt, um das eigene Leben ebenso spannend und erfolgreich zu gestalten.“

Meike S.

Studentin Karriereplanung

„Ihre Motivation andere für etwas zu begeistern und mitzureißen etwas zu ändern, zu verbessern!.“

Diana A.

Studentin Karriereplanung

„Ich liebe ihre Art zu lehren. Sie kombiniert das Lehren von Fachwissen mit ihrem eigenen Humor. Da macht das Zuhören doppelt Spaß! :-)“

Janika S.

Studentin Karriereplanung

„Vorlesungsinhalte werden mit aktuellsten Beispielen und guter Abwechslung zwischen Skript und medialen Elementen vermittelt. Habe viel gelernt, was ich später in der Praxis nutzen kann.“

Anonym

Student Personalmanagement

„Bleiben Sie so wie Sie sind! Eindeutig eine der bewundernswertesten und sympathischsten Profs!“

Vanessa B.

Studentin Personalmanagement

„Man merkt ihr an, dass das was sie unterrichtet ihr Spaß macht. Sie lehrt mit Humor und nutzt auch unkonventionelle Lehrmethoden.“

Arne R.

Student Personalmanagement

„Das besondere an Romy Winter ist ihr Charakter/ihre Persönlichkeit, ihre offene, direkte Art. Sie kommuniziert auf Augenhöhe, ohne dass sie dabei an Autorität verliert. Habe viel gelernt und dabei Spaß gehabt.“

Esther W.

Studentin Produktentwicklung

“Mit Energie, Motivation und Elan, begeistert bei der Sache. Durch die von ihr organisierten Exkursionen in Produktionsstätte und Treffen mit Einkaufsexperten wurde alles so richtig deutlich, was zum Produktentwicklungsprozess dazu gehört.”

Isabelle B.

Studentin Produktentwicklung

„Sie hat viel Erfahrung in verschiedensten Gebieten und denkt über die Vorlesung hinaus, wie sie unsere Leistungen ins „Rampenlicht“ rücken kann.“

Max A.

Student Produktentwicklung

Und meine chinesischen StudentInnen schreiben

Warum mir die Lehre am Herzen liegt

Wenn ich lehre, fühle ich mich lebendig. Außerdem spornt mich meine Lehrtätigkeit an, immer auf dem Laufenden zu bleiben, fachlich up to Date zu sein – bezogen auf Human Resource-Themen, aber auch bezogen auf das allgemeine Weltgeschehen und dessen Auswirkungen auf das Fach beziehungsweise meine StudentInnen.

Und ganz wichtig: Ich lebe meine Lehrtätigkeit so, wie ich sie mir damals selbst von meinen Profs gewünscht hätte. Das heißt, ich nehme die (jungen) Erwachsenen „für voll“, nehme sie in die Selbstverantwortung beziehungsweise versetze sie in die Lage, ihre Selbstverantwortung wahrnehmen zu können. Die StudentInnen nennen das „auf Augenhöhe”. Dass mein Ansatz funktioniert, bestätigt mir das positive Feedback am Ende jedes Semesters, bei dem mir jedes Mal das Herz aufgeht. Ich bekomme „Dankbarkeit“ zurück und habe teilweise das Gefühl, meine StudentInnnen öffnen mir nicht nur ihr Hirn, sondern auch ihr Herz. Das ist einfach großartig und gibt meiner eigenen beruflichen Reise und den daraus entstandenen Erfahrungen nochmal einen tieferen Sinn.

Hochschulen und Universitäten, an denen ich lehre und gelehrt habe

Fächer

  • Personalmanagement, Personal und Führung
    (2010 bis heute)
  • Managementmethoden
    (2010)
  • Strategische Karriereplanung
    (2009 bis heute)
  • Trend Entstehung/Entwicklung
    (2017 China)
  • Produktentwicklung Lederbekleidung
    (2014 bis heute)
  • Lederbekleidung
    (1985 bis 1989)
  • Modezeichnen
    (1985 Italien)

Formate

  • Vorlesungen mit 10-200+ TeilnehmerInnen
  • Seminare/Trainings/Kurse mit 10-20 TeilnehmerInnen
  • Workshops 6-60 TeilnehmerInnen
  • Q&A und Fresh up Sessions mit unlimitierter Anzahl TeilnehmerInnen

Als Präsenzveranstaltung und/oder E-Learning

Unterrichtssprachen

  • Deutsch
  • Englisch